Geschrieben am: 25.10.2013 17:08
Von: Chris Bessei
Direktlink: #1

Es war einmal eine Nacht im Oktober...

...da fielen Schneeflocken, so groß wie Golfbälle, auf Innsbruck hinunter! Als der Morgen anbrach lagen Straßen, Bäume und Häuser versteckt unter der weißen Pracht. Von den Skipisten frohlockte es: Die Skisaison beginnt. Diese Nacht im Oktober war am 11.10 und der folgende Tag war, trotz andauernden Schneefalls, eine geniale Saisoneröffnung am Stubaier Gletscher. Probleme gab es nur auf dem Weg zur Talstation, die Straße zur Bahn war aufgrund von Baumstürzen gesperrt. Gegen 11 Uhr standen Marco und ich aber endlich auf der Piste und konnten den Schnee genießen.

Baumsturz in Innsbruck Talstation Mutteralmbahn im Stubaital Brennerlandstraße bei Innsbruck

Geschrieben am: 30.09.2013 20:58
Von: Chris Bessei
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NOVA Teammeeting - Pilot Of The Year

Wieder einmal war es der perfekte Abschluss einer genialen Flugsaison: Das NOVA Teammeeting. Organisiert von Heidi Insam und Peter Gebhard trafen sich Juniors- und Pilotsteam im wunderschönen Grödnertal um die Saison ausklingen zu lassen. Neben einem schönen Flugtag am Samstag, interessanten Workshops und neuen Informationen zu den NOVA-Schirmen fand auch die Verleihung der "Pilot Of The Year"-Awards statt. Geehrt werden dabei jedes Jahr Piloten die durch besondere fliegerische Leistungen oder ungewöhnlichen Einsatz für das Team geglänzt haben. Neu war in diesem Jahr die Einführung des "Newcomer Award" und des "Team Spirit Award". Ersteren gewann Robert Schaller (D) der nach nur 2 Jahren Gleitschirmfliegen sein erstes 200er FAI Flog, Zweiteren gewann Brigita Plemenitaš (SLO) für ihren besonderen Teamgeist. Neben Hans Tockner und Rinaldo Vuerich wurde auch ich dieses Jahr für meine fliegerischen Leistungen zum "Pilot Of The Year" gekürt. Nach 2010 darf ich mich nun also über den zweiten "Pilot Of The Year"-Award und ein nagelneues Naviter Oudie 3 freuen.

Vielen Dank an NOVA, Heidi und Peter, sowie Till Gottbrath für dieses tolle Wochenende!

Die "Pilot Of The Year" mit Urkunde und Naviter Oudie 3:
NOVA Pilot of the Year im Grödnertal Chris Bessei, Hans Tockner, Rinaldo Vuerich, Robert Schaller,  Brigita Plemenitaš
NOVA Pilot of the Year Chris Bessei, Hans Tockner, Rinaldo Vuerich, Robert Schaller,  Brigita Plemenitaš

NOVA Pilots Team:
NOVA Pilots und Juniorsteam im Grödnertal beim NOVA Teammeeting

Geschrieben am: 18.09.2013 10:38
Von: Chris Bessei
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Geschafft - zweifacher deutscher Meister im Streckenfliegen

Es ist geschafft! Gestern endete die Saison 2013 im DHV XC und damit ist es amtlich:
1. Platz in der Deutschen Streckenflugmeisterschaft - Standardwertung
1. Platz in der Deutschen Streckenflugmeisterschaft - Juniorenwertung
3. Platz in der Deutschen Streckenflugmeisterschaft - Gesamtwertung

Juhu! :-)

Eine erfolgreiche Streckenflugsaison neigt sich damit dem Ende zu, zweifacher deustscher Meister und zweifacher Vereinsmeister in Innsbruck(Sport- und Overallwertung). Nächstes Jahr kommen dann hoffentlich auch wieder ein paar Wettbewerbserfolge dazu, das kam diese Saison deutlich zu kurz.

Viele Grüße aus dem Schwarzwald,
Chris

Standardklasse
Standardklasse des DHV XC - Endergebisse
Juniorenklasse
Juniorenklasse des DHV XC - Endergebisse
Gesamtwertung
Gesamtwertung des DHV XC - Endergebisse

Geschrieben am: 19.08.2013 19:19
Von: Chris Bessei
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Eine Woche Südtirol

Grentenalm im AntholzertalGenau vor acht Tagen war ich das erste Mal in meinem Leben an der Grente. Meinen ca. 30kg schweren Packsack 750 Höhenmeter den Berg rauf zu schleppen, hatte mich bisher abgehalten.
Aber nach meinem 200km FAI vom Osterfelder wurde der Gewinn der „Deutschen Junioren Streckenflugmeisterschaft“ im DHV XC wieder realistisch. So standen wir also letzten Sonntag um 6 Uhr am Parkplatz der Grente und machten uns auf den Weg. Gegen 8 Uhr hatten wir die erste Etappe zur Grentenalm (ca. 550 Höhenmeter Aufstieg) geschafft und nach einem deftigen Frühstück machten wir uns an die letzten 200 Höhenmeter. Pünktlich zum Thermikbeginn gegen 10 Uhr waren wir am oben und startklar. Die grobe Route hatte mir Robert erklärt und zusätzlich hatte ich noch ein paar Tracks von früheren Grenteflügen auf dem GPS – es konnte also quasi nichts schief gehen. Der erste Schenkel zum Großglockner war dann auch einfach nur phänomenal. Das Defreggental ermöglichte einen Schnitt >30km/h weil Kurbeln fast vollkommen unnötig war. Die Querung zum Glockner war dann trotz verhältnismäßig tiefer Basis auch unproblematisch. Der Rückweg toppte aber alles bisher erlebte, nach der Talquerung tief am Hang angekommen und ohne einen einzigen Kreis nach 20km wieder an der Basis gewesen. Ich träumte schon vom 250er FAI und einem genialen Schnitt. Leider nahm diese Träumerei ein jähes Ende als ich die riesige Abschattung im Pustertal sah. Mangels Alternativen flog ich mitten hinein, 10 Minuten später bereute ich dies schon. Bei 1700m erreichte ich endlich einen kleinen Sonnfleck, der aber nur kurzzeitig half und dann wieder verschwand. Als ich unter 1500m war wollte ich schon Richtung Talmitte abbiegen als über der Kirche auf dem „Hochplateau“ unter mir sanft piepste. Volle Konzentration und so gut zentrieren wie nur möglich. Langsam entfernte sich der Talgrund wieder von mir, der Bart wurde stärker und schlussendlich zu einer richtig guten Thermik die mich bis zur Basis korkte. Danach war es zwar zäh aber die Gefahr des Absaufens war gebannt. Das nächste Problem hatte ich bei Sterzing: Das Riednauntal komplett abgeschattet musste ich entscheiden ob ich einen ungünstigen westlichen Wendepunkt hinnehmen oder die Querung riskieren sollte. Netterweise war Robert 5 Minuten vor mir an der gleichen Stelle und versuchte die Querung.Leider schlug der Versuch fehl und Robert musste im Riednauntal landen, weshalb ich mich entschied entschloss den ungünstigen Wendepunkt zu akzeptieren. Die nächste „Schlüsselstelle“ war das berühmte Lüsen, wobei es dort bei mir sehr gut ging und ich entsprechend schnell weiter in die Dolomiten konnte. Bis dahin war ich sehr flott unterwegs, aber am Kreuzkofel angekommen rächte sich der westliche Wendepunkt. Der Schenkel von Sterzing in die Dolomiten war zu kurz, weshalb es mir einige Kilometer am Großglockner abschnitt. Wegen großer Wolken und Abschattung an der Tofane brauchte ich zwei Versuche und musste ein bisschen Absaufrisiko eingehen um den Wendepunkt wenigstens einigermaßen sinnvoll zu setzen. Als ich das endlich geschafft hatte begann das absolute Genussfliegen: Am Kreuzkofel entlang fliegen, östlich vom Kronplatz ein letztes Mal aufdrehen und zum Schluss noch am Flatschkofel soaren. Auf letzterem haben Andy und ich bei unserer ersten Biwaktour eine Nacht verbracht. Nachdem ich dort genug Fotos gemacht hatte machte ich mich endgültig auf dem Heimweg ins Antholzertal. Den letzten Abgleiter um kurz vor 20 Uhr, die Sonne schon tief im Westen, das Antholzertal im Schatten – genial! Am Ende standen 232km und knapp 10 Stunden Flugzeit auf dem GPS und 10 Minuten später Robert und Alex an meinem Landeplatz: So könnte jeder Flugtag sein.

232km FAI Dreieck vom 11.08.2013 an der Grente geflogen von Christoph Bessei

Drei nichtfliegbare Tage später waren Robert und ich am Donnerstag wiederKreuzkofel am 16.08.2013 an der Grente. Dieses Mal ohne Spiegelreflexkamera, um etwas Gewicht zu sparen, ging es erneut zu Fuß zum Startplatz. Es waren fast alle „Austrian Engineers“ dabei, für genug Dummies war also gesorgt. :-)
Oben angekommen bot sich allerdings ein fragwürdiges Wolkenbild, am Staller Sattel lag ein großer Wassersack auf, im Pustertal behinderten einige Altocumulus die Thermik. Gegen halb 11 hob sich die Basis am Staller Sattel endlich und wir machten uns auf den Weg. Das Defreggental enttäuschte nach dem phänomenal Auftritt am Sonntag ziemlich, starker Ostwind, tiefe Basis, langsames Fliegen. Eine gefühlte Ewigkeit kämpften wir uns an den Hängen entlang gen Matrei, nach ca. der Hälfte des Defreggental drehte der NOVA Pulk um und ich musste mit Niviuks und GINs weiter nach Osten fliegen. Gegen Ende des Tals lief es dann endlich besser was mich hoffen ließ dass der Rückweg etwas schneller werden würde. Die Querung zum Glockner wollte ich nämlich nicht probieren und setzte an der letzten Kante meinen Wendepunkt. 5 Minuten später fand ich mich tief im starken Talwind wieder und verwarf alle Hoffnung auf einen schnellen Heimflug. Langsam kämpfte ich mich gen Westen und fand zum Glück noch rechtzeitig einen Hang der nur schwach umspült wurde und etwas Thermik produzierte. Eine gefühlte Ewigkeit dauerte es zurück auf Gipfelhöhe zu kommen, aber immerhin stand ich nicht am Boden. Der weitere Weg nach Antholz und ins Pustertal war unspektakulär aber langsam, viel Abschattungen, extrem tiefe Basis und schwache Thermik verhinderten schnelleres fliegen. Westlich von Bruneck wurde es dann deutlich besser, die Querung ins Riednauntal sparte ich mir dieses Mal aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit. Trotzdem kam ich erst kurz vor 6 in Lüsen an und musste einige schwache Bärte dafür in Kauf nehmen. Danach lockte mich der Kreuzkofel mit seiner riesigen Westwand, aber leider war ich zu tief und zu spät um dort noch einmal an die Basis zu drehen. Zwar konnte ich noch in Nullschieber drehend bis an die Westwand fliegen, es ging aber nichts mehr nach oben. Also versuchte ich noch mit der Höhe ein Stück zurück zu fliegen und landete letztlich unterhalb des Kreuzkofels bei Joe Edlinger und Michi Pohl. Netterweise sammelte und Hans Tockner später ein, er hatte das Dreieck schließen können. 158km in 9 Stunden, ein bisschen mehr hatte ich mir eigentlich schon erwartet. Aber wir sollten ja auch am Freitag nocheinmal fliegen.

158km FAI Dreieck am 15.08.2013 an der Grente von Christoph Bessei

Robert Schaller mit NOVA Mentor 3 im Zillertal Mittelmäßig motiviert und etwas verspätet fuhren wir am Freitag zum Speikboden, zu einem weiteren Fußmarsch auf die Grente waren wir nicht zu motivieren. Kurz nach 11 Uhr, deutlich zu spät, startete ich und flog den gefühlten 200 Dummies ins Pustertal hinterher. Äußerst zäh war die erste Stunde, weshalb sich meine Hoffnung auf einen guten Flug in Grenzen hielt. Vor Sterzing wurde es dann aber langsam besser und so versuchte ich mich das erste Mal an der Querung ins Riednauntal. Ziemlich tief aber erfolgreich kam ich dort an und bastelte mich flott nach oben. Knapp unterhalb des Grats angekommen wurde es dann richtig gut und ich entschloss mich nicht mehr weiter zu kreisen sondern geradeaus das Tal entlang zu fliegen. Nach 10km war ich dann auch ohne Kreisen an der Basis angelangt und konnte den westlichen Wendepunkt anvisieren. Über Schneefeldern und Gletscherseen, landschaftlich genial!, drehte ich um und begann den Rückweg nach Sterzing. Erneut kam ich mit einer handvoll Kreisen aus und konnte ohne Probleme Sterzing queren. Auch die Querung nach Lüsen war recht unspektakulär, obwohl ich unterhalb des „berühmten“ Parkplatzes ankam und mir kurz Sorgen machte. Für einen kurzen Adrenalinschub sorgte dann nochmal meine Querung zum Kreuzkofel. Um den Schnitt nicht zu versauen wählte ich eine sehr direkte Route und kam 15m über dem Fuß der Felswand an. Irgendwie schaffte ich es aber einen Nullschieber über dem Plateau zu drehen, der sich ziemlich schnell in einen guten Bart verwandelete – puh! Der Rest des Fluges war ein Genuss, den Wendepunkt im Süden sehr weit rausgesetzt, da in diese Richtung perfekte Wolken standen. Die Querung übers Pustertal vollkommen problemlos und der nordöstliche Wendepunkt war einfach ein Traum! Mit etwas Glück schaffte ich es sogar noch zurück zur Bahn und konnte dort zusammen mit Joe Edlinger den Flug feiern. 230km und das erste Mal einen Schnitt >25km/h, so kann es weiter gehen. Robert Schaller zauberte, während ich das „Standarddreieck“ flog, eine interessante Variante des Speikboden FAIs in die Luft. Statt entlang des Pustertals legte er den ersten Schenkel auf den Alpenhauptkamm, super cool!

213km FAI Dreieck vom Speikboden am 16.08.2013 von Robert Schaller

230km FAI Dreieck vom Speikboden am 16.08.2013 von Christoph Bessei

Robert Schaller mit NOVA Mentor 3 im ZillertalZum Abschluss der Südtiroltage wollten Robert und ich am Samstag nach Innsbruck fliegen, da die direkte Route etwas kurz ist und ich außerdem unbedingt am offiziellen Landeplatz landen wollte (nördlich der CTR), musste wir den Kontrollraum umfliegen. Geplant war also vom Speikboden über den Hauptkamm ins Zillertal und dann an der Nordkette entlang nach Innsbruck. Da wir absolut keine Eile hatten flogen wir wirklich gemeinsam die Strecke, warteten also aufeinander und sprachen Entscheidungen während Talquerung oder beim Kurbeln ab. Entsprechend groß war auf der Spaßfaktor des ganz Fluges, aber von vorne: Um 12 Uhr raftten Robert und ich uns dazu auf endlich zu starten. Gemütlich ging es am Startplatz auf 2800m Höhe, mit der wir gemeinsam gen Westen losflogen. Eigentlich wären wir gerne direkt nach Norden, aber Abschattungen und die tiefe Basis verhinderten dort eine Querung des Alpenhauptkamms. Die Thermik war zäh aber zuverlässig und so ging es in gemütlichem Tempo voran. Nach einer Stunde erreichten wir südliche des Schlegeisspeichers eine Stelle die tief genug für eine Querung war. Also auf nach Norden über den Hauptkamm, direkt ins Zillertal. Die weitere Strecke war dann klar vorgegeben, einfach der Zillertalstraße in Richtung Jenbach folgen. Bis zur Querung auf die östliche Seite des Zillertals war es auch ziemlich einfach und entspannt, dann wurde es leider etwas schwieriger. Da wir deutlich unter Grat ankamen, hatten wir ein paar Probleme mit dem Talwind. Nach ein paar Minuten basteln ging es aber wieder zügig nach oben, erst bei Robert, dann bei mir. Zwischendurch fragte ich bei Dominic an, ob das Segefluggebiet in Innsbruck aktiv ist und gab unserem Fahrer Bescheid, dass wir auf der Nordseite sind. Außerdem klärten Robert und ich noch ein paar Luftraum und Taktikfragen, ohne Funkgerät nicht immer einfach. Zurück an der Basis sah ich bereits einen Gleitschirmflieger der am Ende des Zillertals auf den Osthängen soarte, der Inntalwind überspülte also die letzten Ausläufer. Leider mussten wir wegen fehlernder Alternativen, genau in diese Richtung. Wir versuchten über Grat zu bleiben, scheiterten damit aber ziemlich schnell an einer Abschattung und ließen uns ins Lee verblasen. Ich war eigentlich sicher, dass es, ähnlich wie im Ötztal, an der überspülten Kante irgendwo nach oben beamt, aber leider hatte ich mich damit geirrt. Robert schaffte es noch bis nach Schlitters, kurz vor dem Ende des Zillertals, ich konnte mich an einen Prallhang retten und aufsoaren. Inzwischen wurde die Sonne aber von großen Cumulus und Altocumulusfeldern verdeckt und entsprechend sank meine Hoffnung bis nach Innsbruck zu fliegen. Trotzdem wollte ich alles versuchen, soarte so weit es ging nach oben und begann die Querung des Inntals. Mit einem Nullschieber driftete ich langsam über Jenbach und konnte, zu meinem Erstaunen, über einem kleinen Hügel in Talmitte noch ein paar Meter machen. Der weitere Plan war auf die Nordseite des Stanser Joch zu fliegen und dort im bayrischen Wind aufzusoaren, die Hoffnung auf Thermik hatte ich wegen der Abschattungen aufgegeben. Dummerweise stand der bayrische aber nicht an der Nordseite an, sondern pfiff das Tal hinunter. In diesem Moment war mir dann schon klar, dass der Flug wohl gelaufen ist. Also umdrehen, nochmal kurz über die Hügel in Talmitte fliegen und als dort nichts ging am Bahnof in Jenbach landen. Der Traum vom Heimflug wurde also nicht erfüllt, viel Spaß hatten Robert und ich trotzdem! Gemeinsam Fliegen ist einfach super.

85km freie Strecke vom Speikboden nach Jenbach am 17.08.2013 geflogen von Christoph Bessei

77km freie Strecke vom Speikboden nach Schlitters im Zillertal am 17.08.2013 geflogen von Robert Schaller

Insgesamt eine geniale Flugwoche und dank meinen beiden 230er FAIs und dem 202er FAI vom Osterfelder bin ich aktuell auf Platz 1 in der Standard- und Juniorklasse (Didi und Oli sind mir aber auf den Fersen).

Zwischenstand der Juniorklasse im DHV XC am 19.08.2013
Zwischenstand der Standardklasse im DHV XC am 19.08.2013

Viele Grüße,
Chris

P.S. In Zukunft versuche ich wieder regelmäßiger zu schreiben, in letzter Zeit war es etwas stressig.

Geschrieben am: 21.07.2013 06:29
Von: Chris Bessei
Direktlink: #5

Der Osterfelder ruft...


...früh am Tag. Zugabfahrt 6:38 Uhr!


Vg,
Chris :-)

Geschrieben am: 18.06.2013 18:30
Von: Chris Bessei
Direktlink: #6

Endlich...

...wieder fliegen!
Lange liegt mein letzter Bericht zurück und das nicht, weil ich keine Berichte geschrieben habe. Nein, ich war einfach nicht in der Luft!

Letzten Donnerstag war es dann aber endlich so weit und ich konnte meinen Schirm wieder einmal auspacken:

Innsbruck-Achensee-Landeck

Geplant war die Landung in Landeck natürlich nicht, aber nach so langer Flugabstinenz konnte ich damit leben. Am gleichen Tag Flug Ferdinand Vogel übrigens den deutschen FAI Rekord, 274km vom Osterfelder(Albspitz):

Deutsche FAI Rekord von Ferdinand Vogel

Glückwunsch zu diesem außergewöhnlichen Flug!



Genial war, dass ich direkt am Samstag und Sonntag wieder in die Luft kam, dieses Mal beim Filmdreh am Achensee. Im deutschen Museum wird es in Zukunft einen Film über den Gleitschirmpionier Dieter Strassilla geben.
War ein schönes Wochenende mit netten Flügen!

Aber es ging noch weiter, der Montag versprach erneut Streckenflugpotential und so war ich gegen 11 Uhr an der Seegrube. Wegen einem Helieinsatz konnte aber erst gegen halb 12 Uhr gestartet werden:
Innsbruck - Achensee

Geplant war wieder ein flaches Dreieck, wenn möglich mit abschließendem Abgleiter vom Ötztal ins Stubaital. Den Plan strich ich aber bereits am Achensee, als ich auf 2500m gegen ~15km/h West/Südwestwind anstand.
Kurzerhand wurde umdisponiert und ein Zielflug Richtung Tegernsee probiert, aber auch dieser scheiterte. Wahrscheinlich lag es an meinem fehlenden Verständnis der Windsituation. Am Achensee überlagerte der Südwind den Bayrischen(!), 4km weiter nördlich hatte ich dann aber auf 2000m plötzlich Nordwind. Zum Aufsoaren am Gegenhang hat es dann aber auch nicht ausgereicht, weshalb ich letztlich mitten in der Pampa landen musste.


Zu guter Letzt:
Auch heute war ich fliegen, zusammen mit Dominic und Toni wollte ich endlich ein großes flaches Dreieck zusammen bringen. Pustekuchen, der starke Ostwind (25-30km/h) veranlasste uns schon bald nach dem Start zur Landung.


Morgen ist dann wieder Uni....





Der pink/grün/weiße Mentor 3 ist mein neuer Schirm in Juniorteamfarben.


Viele Grüße aus Innsbruck,
Chris

Geschrieben am: 04.03.2013 07:47
Von: Chris Bessei
Direktlink: #7

Bassano XC Tage - letzter Tag

Ein tolles Wochenende in Bassano neigt sich dem Ende zu. Wir hatten wunderschöne Flugtage, die ersten 100 Punkte Flüge 2013 und Sonnenbrand im Gesicht. Auch am letzten Tag war die Thermikausbeute wieder herrvoragend, zusammen kamen Ferdi und ich auf ca. 9 Stunden Flugzeit. Ferdi flog erneut ein 70km flaches Dreieck und ich versuchte den Jugendteilnehmern das Streckenfliegen nahezubringen. Das Ziel war eine gemeinsame Toplandung nach der Brentatalquerung, leider waren die Bedingung aber deutlich schwerer als erwartet und so stand ich am Ende alleine am Toplandeziel. Netterweise kam in diesem Moment Ferdi von seinem Streckenflug zurück und so konnten wir den Heimweg gemeinsam antreten!

Ich freu mich schon auf die Bassano XC Tage 2014!

Vg,
Chris



Geschrieben am: 03.03.2013 07:58
Von: Chris Bessei
Direktlink: #8

Bassano XC Tage - Tag 3

Was für ein Tag! Bassano überrascht mich immer wieder. Es ist der 02.03 und schon werden 80km flache Dreiecke geflogen. Die Basis war mit 1200-1300m wirklich nicht berauschend, aber es ging so zuverlässig und gut, dass schnelles fliegen möglich war. Ferdi holt sich mit 78km den DHV-Jugend Tagessieg, ich war etwas kürzer, schaffte aber immerhin noch 73km.
Wirklich ein super Tag und angeblich könnte es morgen noch besser werden!

Vg,
Chris

Geschrieben am: 03.03.2013 07:55
Von: Chris Bessei
Direktlink: #9

Bassano XC Tage - Tag 2

Tag Nummer zwei war nicht ganz so berauschend, trotz der guten Wettervorhersage. Bereits am früh am Tag zogen Wolken herauf und verhinderten starke Thermik. Dank dem speziellen Bassanoklima ging es aber trotzdem noch 2 Stunden zum Thermikfliegen, ehe dann jeglicher Aufwind zu schwach für uns Gleitschirme wurde.
Ein netter Flugtag, aber es wird sicher noch besser!

Vg,
Chris

Geschrieben am: 28.02.2013 19:37
Von: Chris Bessei
Direktlink: #10

Bassano XC Tage - Tag 1

Herzlich Willkommen im sonnigen Bassano!
Unser erster Tag in Italien begann mit einer Vorstellungsrunde und dem ersten Briefing um 8 Uhr. Danach gab es noch einen Kaffee und dann ging es auf den Berg. Bassano hatte wieder super Wetter für uns parat und trotzdem mäßigem Ostwind konnte wir direkt einige schöne Flüge machen.
Insgesamt sind knapp 30 Teilnehmer vor Ort und die Wetteraussichten lassen auf drei weitere Flugtage hoffen.


Geschrieben am: 16.02.2013 10:58
Von: Chris Bessei
Direktlink: #11

Saisoneröffnung Stubaital

Dominic und ich waren am 06.02 zum ersten Mal in dieser Saison beim Fliegen.
Mit Dominic nagelneuen Mentor 3, meinem Oryx und unseren Skiern ging es ins Stubaital an den Elfer.

Wunderschönes Wetter, leichte Thermik und super Pistenverhältnisse, was will man mehr!
Nach einem Flug mit dem Oryx und einem Testflug mit dem Mentor 3 ging ich nämlich noch ein bisschen Skifahren. Dominic testete währenddessen den Gleitschirmstart mit Skiern, was direkt beim ersten Mal super klappt!

Die Saison 2013 ist damit eröffnet, auch wenn ich auf meinen Mentor 3 noch etwas warten muss.

Vg,
Chris
NOVA Mentor 3 im Stubaital Dominic Schärtl mit NOVA Mentor 3 Dominic Schärtl mit NOVA Mentor 3 im Stubaital